Der 18. Oktober 2015 rückt näher und die stimmberechtigte Bevölkerung in unserem Land entscheidet über die politische Ausrichtung und die Entwicklung der Schweiz für die kommenden vier Jahre. Machen wir uns nichts vor, wir stellen die Weichen für mehr Freiheit oder mehr Bevormundung, für Selbstbestimmung oder Unterordnung der EU, für unternehmerische Entfaltung oder Bürokratie, für Sicherheit oder freie Fahrt für Kriminelle, für kontrollierte und zu bewältigende oder für grenzenlose Zuwanderung.

Die Wahlplakate sind gespickt mit Versprechungen wie „ für eine starke Schweiz oder Gemeinden stärken“. Fakt ist, dass bei der neuen Asylgesetzrevision Politiker aus allen Parteien ausser der SVP klar Nein zur Mitsprache von Gemeinden und Kantonen bei der Planung und Bewilligung von neuen Asylzentren beschlossen wurden, dass heisst, private Eigentümer und Gemeinden können gezwungen werden , ihren Grund und Boden für Aufnahmezentren her zu gebe, ein ganz massiver Eingriff unserer Grundrechte. Auch wurde u.a. ein Nein zum Antrag gestellt, dass der Flüchtlingsstatus aufgehoben wird, bei Ferienreisen eines Flüchtlings in seinen Herkunftsstaat, dass heisst, der an Leben und Leib bedrohte Flüchtling macht auf unsere Kosten Ferien in seinem Herkunftsstaat und kommt anschliessend erholt als Flüchtling wieder in die Schweiz zurück.
Bei aller Toleranz, bei all meinem Verständnis für Missstände in unserer Welt, solche Entscheide kann ich nicht nachvollziehen.


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Jacqueline Wunderer,
Landrätin, Gemeinderätin, Nationalratskandidatin