Es ist kein Geheimnis, um unsere Kantonsfinanzen steht es schlecht und wir müssen sparen. Deshalb beschlossen sowohl Regierung wie Landrat, den Kantonshaushalt um 10% zu reduzieren. Diese Sparmassnahmen treffen uns alle, aber wir stehen in der Verantwortung, der kommenden Generation nicht einen Schuldenberg aufzubürden. Bereits vor 3 Jahren hat der Steuerzahler 25 Millionen in die Pensionskasse der Uni Basel zahlen müssen, bereits heute zahlen wir 169 Millionen an die Uni Basel und übernehmen somit 50% der ungedeckten Uni-Kosten, obwohl lediglich 21% der Studierenden aus dem Baselbiet kommen. Die selbständige Uni Basel ist durchaus in der Lage, bei einem Jahresbudget von rund 700 Millionen Franken und Bilanz-Rücklagen von 220 Millionen das Loch in ihrer Pensionskasse aus eigenen Mitteln zu stopfen. Mit einem NEIN verliert unser Kanton kein Geld, denn nehmen wir die angebotenen 80 Millionen von Basel, verlieren wir unseren Handlungsspielraum und können auf Jahre hinaus keine Verbesserung unserer Finanzlage erreichen. Bei einer Kündigung und Neuverhandlung der UNI - Trägerschaftsverträge sind Einsparungen von jährlich 50 Mio. möglich, bei der Kulturvertragspauschale jährlich 10 Mio. und bei der Immobilienvereinbarung rund 20 Mio. jährlich. Die SVP hat das Referendum ergriffen, damit das Volk, wir Steuerzahler, diese Entscheidung fällen können und nicht nur ein paar wenige Politiker, welche ganz unterschiedliche Interessen, unterschiedliche Vermögenswerte und in unterschiedlichen Beziehungen zur UNI Basel stehen.

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Jacqueline Wunderer, Landrätin SVP