Wenn in der Sozialpolitik ein Mitte-Links-Bündnis Regie führt, dann kommt selten ein guter Film heraus. Denn das Drehbuch erzählt immer die gleiche Geschichte: Nach uns die Sintflut! Nachdem der Katastrophenfilm „ AHVplus-Initiative“ vor knapp einem Jahr gefloppt ist (vom Volk an der Urne abgelehnt wurde) folgt nun das Sequel „Altersvorsorge 2020“. Die alte Idee eines AHV-Ausbaus auf Pump wird wieder aufgewärmt. Anlässlich der nationalen Pressekonferenz der Generationenallianz wurden überzeugende Argumente gegen diesen Schwindel vorgebracht. Nationalrat Thomas de Courten hat daran erinnert, dass seit Jahren viele vernünftige Vorschläge für eine Reform der Altersvorsorge auf dem Tisch liegen, doch die Linke im Parlament habe diese immer ignoriert. Sie war nie an einem wirklichen Kompromiss interessiert und hat stets am eigenen Ziel eines AHV-Ausbaus festgehalten. Nach der Zwängerei in den Räten versucht die Linke nun das Volk zu manipulieren, indem Bundesrat Alain Berset höchstpersönlich damit droht, bei einem Nein gebe es keine Renten mehr. Das ist unseriös, denn auch bei einem doppelten Nein am 24. September bleibt dem Parlament genug Zeit, um eine echte Reform ohne überflüssigen, unüberlegten  Ausbau zu verabschieden.  

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Jacqueline Wunderer, Landrätin, Präsidentin SVP Frauen BL